Edgar Thomas (CSU) plädierte dafür, verbleibende Fragen zu klären, damit die Gemeinderatsmitglieder dann eine möglichst einstimmige Entscheidung träfen.

Unmut über lange Diskussion

Unter den Gemeinderäten gab es auch Unmut über die erneute Diskussion: Volker Schäfer (SPD) äußerte, er sei überrascht, dass erneut so intensiv diskutiert werde. Alles sei bereits am Samstag beim dreistündigen Workshop besprochen worden, für den die Gemeinderäte ihre Freizeit aufgewandt hätten. Es störe ihn, wenn die stattgefundenen Gespräche nur "Makulatur" seien. Ähnlich äußerte sich Stephan Schmitt (UWH). Er beantragte den Abbruch der Diskussion. Die Gemeinderäte beschlossen, die Standortfrage in einer künftigen Sitzung zu klären.

Schnell einigten sich die Räte bei der Frage, ob gelb oder grau die geeignete Farbe für den Außenputz der Sozialwohnungen sei. Matthias Kleinhenz vom Architekturbüro "mk Bauberatung" zeigte anhand von Mustern Gestaltungsmöglichkeiten für die Außenwand der Wohnhäuser, die in Nüdlingen am Wurmerich und in der Haarder Burgstraße entstehen.

Gelb oder grau?

Uwe Beer wies daraufhin, dass es zahlreiche Arten an Putzstruktur gebe. Fungizide Mittel, die der Entstehung von Algen und Moos an Hauswänden vorbeugen, seien meist nach einigen Jahren ausgewaschen. Da der Außenputz nicht so häufig gereinigt werde, solle man einen Farbton wählen, bei dem die Algen nicht so stark auffallen.