Standortfrage auch eine Zeitfrage

Sebastian Schäfer (SPD) sagte, er favorisiere den Kirchacker als Standort und plädierte dafür, das alte Schulgelände für Wohnungsbau zu nutzen. André Iff (CSU) führte das "Zeitproblem" als Gegenargument an. Es werde mindestens ein bis zwei Jahre dauern, bis alle Fragen geklärt seien.

Beim Neubau auf dem alten Schulgelände stellten sich dagegen keine baurechtlichen Fragen. Seiner Argumentation folgte Liane Hofmann (CSU). Sie verwies auf einen Workshopbeitrag von Anita Haub (Bürgerblock) und sagte: "Uns rennt die Zeit davon." Anita Haub und Burkhard Dietz (UWH) schlugen vor, dass die Diözese zumindest angerufen werden solle, damit geprüft werden könne, ob die Option dort zu bauen, überhaupt bestehe.

Was passiert mit der Turnhalle?

Uwe Beer (CSU), der am vorausgegangenen Workshop nicht teilgenommen hatte, ergänzte, dass es im subjektiven Empfinden der Bevölkerung nur einen Standort für die Schule gebe, nämlich den traditionellen. Außerdem warf er die Frage auf, wie die derzeitige Turnhalle der Schlossbergschule an die neue Schule angebunden werde. Harald Hofmann, 1. Bürgermeister, sprach sich in der Diskussion für den bisherigen Standort aus und ergänzte, er wolle die Turnhalle für Schulsport, Breitensport und gesellschaftliche Ereignisse erhalten.