Mit Spaß und Leidenschaft spielt die Band ab 19.30 Uhr bekannte Songs der 1960er bis 1980er Jahre. Anlässlich der "Aschacher Museumsnacht" hat an diesem Abend außerdem das Graf-Luxburg-Museum geöffnet. Nur einen Tag später, Sonntag, 7. August, dürfen die Besucher ausnahmsweise Blicke in das moderne Museumsdepot werfen. Dies teilen die Veranstalter mit.


Schlendern durch Museum

Wenn die Abenddämmerung hereinbricht, wirkt Schloss Aschach noch privater als bei Tage. Wer durch die Räume des heutigen Graf-Luxburg-Museums schlendert, kann leicht nachfühlen, wie angenehm die einstigen Schlossbesitzer dort die Sommermonate verbrachten, und weshalb sie an die Anlage ihr Herz verloren. Zur "Aschacher Museumsnacht" am Samstag wird das Graf-Luxburg-Museum von 19 bis 22 Uhr (Einlass bis 21.30 Uhr) geöffnet sein. Zum üblichen Museumseintritt bieten Museumsleiterin Annette Späth und ihr Team in diesem Zeitraum verschiedene Führungen an. Auch im Schlosspark wird an diesem Abend eine Nachtschicht eingelegt. Die Band "Nochtschicht unplugged" präsentiert ab 19.30 Uhr handgemachte Livemusik.


Gitarren, Percussion und Gesang

Die Gäste dürfen sich auf Songs von Musikgrößen wie Neil Young, Mark Knopfler, STS und Wolfgang Ambros freuen. Mit akustischen Gitarren, Percussion und Gesang werden die Stücke gekonnt interpretiert. Dabei merkt man den Bandmitgliedern an, dass sie schon seit über zehn Jahren gemeinsam Musik machen. Der Konzerteintritt ist frei. Für die Bewirtung der Besucher im Schlosspark sorgen die Familie Brückner und das Team der "Aschacher Schlossstuben".

Am Sonntag, 7. August, lädt Museumsleiterin Annette Späth zu einer Führung durch das moderne Museums-Depot ein.


Arbeitsweise im Depot

Dabei werden die Teilnehmer einiges über die Arbeitsweise im Depot erfahren: Bevor künftige Exponate hier eingelagert werden, müssen sie gereinigt, auf Schädlingsbefall hin untersucht und gegebenenfalls davon befreit werden.

Damit die "verborgenen Schätze" auf lange Zeit erhalten bleiben, muss das Raumklima korrekt eingestellt und laufend überwacht werden. Und natürlich müssen die derzeit rund 40 000 Gegenstände - von Schulwandtafeln über wertvolles Porzellan und Mobiliar bis hin zur Textilsammlung der Bezirksheimatpflege - korrekt erfasst und inventarisiert werden.

Nur so können sie bei Leihanfragen und bei eigenen Ausstellungen der Museen Schloss Aschach schnell aufgefunden werden und das Licht der Öffentlichkeit erblicken.


Teilnehmerzahl begrenzt

Beginn der Depotführung ist um 15.15 Uhr, Treffpunkt ist an der Museumskasse. Für die Teilnahme ist nur der normale Museumseintritt zu entrichten, weitere Kosten entstehen nicht. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Weitere Infos: Museen Schloss Aschach, Tel.: 09708/ 704 188 20. E-Mail: schloss.aschach@bezirk-unterfranken.de, Internet: www.museen-schloss-aschach.de. red