Gleich die halbe Fraktion brachte Bürgermeister Thomas Leiner zum gut besuchten CSU-Stadtgespräch mit. Leiner berichtete von einer guten Zusammenarbeit in der Verwaltung und zwischen den Fraktionen im neuen Stadtrat. Er verhehlte aber auch nicht, dass seine eigene Fraktion anfangs einen holprigen Start hinlegte.
Nach dem Ausbau des Radweges nach Arnshausen müsse wieder die ganze B286 neu in den Blickpunkt der politischen Arbeit gestellt werden, war die einhellige Meinung: Die CSU Bad Kissingen fordert Staatssekretärin Dorothee Bär auf, jetzt massiv mit allen Verantwortlichen zielorientierte Gespräche und Verhandlungen zu führen.

Man brauche in Bad Kissin gen keine schmutzigen, kalten Schlammschlachten von "Aussteigern im Braveheart Battle". Die ganze vorzuhaltende Logistik erfordere von der Stadt und den Organisationen wie Rotes Kreuz, THW und Feuerwehren große personelle und finanzielle Anstrengungen. Die Stadt sei gut beraten, das Niveau und Image eines schönen und sauberen Weltbades, das Weltkulturerbe werden will, hochzuhalten. Sie solle lieber Seminare, Fortbildungen und Tagungen kreieren, initiieren und organisieren. "Wir müssen nicht jeden Dreck mitmachen", so die Meinung vieler Teilnehmer.

Ja zum Springbrunnen

Die CSU-Basis steht voll hinter dem Beschluss des Bauausschusses, die beste - wenn auch zunächst die teuerste - Variante für die Neugestaltung des Springbrunnens mit Wasserspielen im Rosengarten zu wählen. "Bad Kissingen brauche ein weiteres touristisches Highlight", war man einer Meinung mit dem Oberbürgermeister.
Das nächste CSU-Stadtgespräch findet am 9. April statt.