Die Wählergemeinschaft Stangenroth schickt Thomas Rauch ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Burkardroth. Die Entscheidung in der Nominierungsversammlung fiel einstimmmig.

Rauch ist 46 Jahre alt und hat bereits einiges an Erfahrung in der Gemeindepolitik gesammelt. Er sitzt seit 2002 für Stangenroth als Ortsreferent im Marktgemeinderat und ist dort seit 2008 auch als Jugendreferent aktiv. So liegt es nahe, dass er ein großer Befürworter der Multifunktionsspielflächen in der Marktgemeinde ist. In Stangenroth sorgte er schon in seiner ersten Amtsperiode als Gemeinderat für die Anlage eines Bolzplatzes, setzte sich stark für das neue Feuerwehrgerätehaus im Industriegebiet ein und unterstützte die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges für die Wehr. Auch die Einrichtung der Urnenstelen forcierte er. Als nächstes ist die Sanierung des Leichenhauses geplant.

Rauch, Teamkoordinator bei der Firma Schäffler in Elfershausen, ist seit 1990 in Stangenroth verheiratet und hat zwei Söhne, 22 und 19 Jahre alt. Hier schätzen die Bürger seinen Einsatz für den Ort. Er ist Beisitzer der Jagdgenossenschaft Stangenroth, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, des Musikvereins und des Turn- und Sportvereins. Für den TSV leitete er lange die Jugendabteilung, trainierte 12 Jahre lang junge Fußballer, war 3. und später 2. Vorsitzender des Vereins. In der Kirchenverwaltung übernahm er das Amt des Schriftführers und ist seit kurzem auch im Vorstand der Kindertagesstätte Stangenroth.

Rauch hat klare Vorstellungen davon, wie er das Amt des Bürgermeisters ausüben möchte. "Unsere Verwaltung und den Bauhof sehe ich als ein großes Dienstleistungszentrum, das unseren Bürgern entgegen kommen soll."
Das langsame Aussterben der Ortskerne beschäftigt ihn. "Wir müssen versuchen, junge Familien in die Orte zu holen. Wir könnten Dorfplätze schaffen, um sie zum Treffpunkt für Jung und Alt zu machen. Mancherorts fehlt auch ein Spielplatz in den alten Ortskernen."

Rauch schlägt vor, dass die Gemeinde leer stehende Gebäude aufkauft, eventuell neue Zufahrten schafft, um so interessante Bauplätze anzubieten. " Wir müssen aber auch zweigleisig fahren und Neubaugebiete in kleinerem Umfang ermöglichen, denn nicht jeder möchte im Ortskern wohnen."

Rauch ist die Nähe zum Bürger wichtig. Er könne sich gut vorstellen, etwa einmal im Halbjahr ein Bürgertreffen in jedem Ortsteil zu ermöglichen. "Jeder Bürger soll die Gelegenheit haben, sich selbst und seine Ideen in die Gemeinschaft einzubringen und bei anstehenden Maßnahmen mitzuwirken zu können."

Eine Art "Bürgerbus" ist ein weiteres Anliegen von ihm. "Wir müssen es gerade den älteren Mitbürgern ermöglichen, zu einem Arzt oder zum Einkaufen zu kommen." Sein Ziel als Jugendbeauftragter, weiterhin Möglichkeiten für Jugendräume zu schaffen und die Jugend zu betreuen, will er fortsetzen. In den nächsten Monaten wird er sich in den einzelnen Ortsteilen näher bekannt machen. Rauch hofft, dass ihm auch als Bürgermeister weiterhin ein Freiraum für sein Hobby bleibt: Wandern mit der Familie und seinem Golden Retriever Balu in der Rhön.

Offen für Listenverbindung Keine großen Probleme hatten Ortsreferent Thomas Rauch und Marktgemeinderat Richard Henneberger in der Nominierungsversammlung der Wählergemeinschaft Stangenroth, eine Kandidatenliste für den Gemeinderat zu erstellen. Die Bürger wählten folgende Reihenfolge und spachen sich außerdem dafür aus, offen für eine Listenverbindung zu sein:

Thomas Rauch, Steffen Hanft, Marion Zehe, Andreas Metz, Tanja Beiersdörfer, Sebastian Metz, Oliver Hartung, Rainer Metz, Manfred Erb, Christian Metz, Michael Metz, Lorenz Höchemer und als Ersatzmann Martin Edelmann.