Zahlreiche Gläubige aus den umliegenden Pfarreien besuchten bei herrlichem Sonnenschein den Gottesdienst. Magdalena Sauter (30) arbeitet seit 1. September als Pastoralassistentin im zukünftigen Pastoralen Raum Bad Kissingen und stellte sich mit Hilfe von drei Symbolen der versammelten Gemeinde vor. Zunächst präsentierte sie ihren Schwarzgurt, den sie im Kampfsport Taekwondo tragen darf. Dieser stand für ihren bisherigen, kirchlich geprägten Lebensweg und ihr sportliches Hobby. Als zweites zeigte sie der Gemeinde ein rotes Herz als Symbol für die Liebe zu ihrer Familie und zu Gott, die sie selbst erfahren hat und weitergeben möchte - an ihr Kind, das Ende Dezember zur Welt kommt und an alle Menschen. Der letzten Gegenstand war ein selbst gebastelter Regenmacher, ein Musikinstrument in Form einer Röhre, die mit Reiskörnern und Nägeln gefüllt ist. Sauter erklärte, dass sie dies als Zeichen für die Vielfalt der Menschen sehe, die alle einen unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweg gehen. Sie selbst wolle versuchen, in ihrer Arbeit die Menschen in ihrer Einzigartigkeit anzusprechen.