Kurz vor 10 Uhr hat ein Mitarbeiter des Steinbruchs die Integrierte Leitstelle alarmiert. Ein großer Muldenkipper war, beladen mit Erdaushub, rückwärts an eine Abbruchkante herangefahren und wollte die Ladung abkippen. Während dieses Vorgangs stürzte das Fahrzeug in die Tiefe. Nach mehreren Überschlägen kam der Kipper etwa 60 Meter tiefer total beschädigt zum Liegen.
Der Fahrer war wie durch ein Wunder noch bei Bewusstsein und konnte sogar mit den Rettungskräften über sein Mobiltelefon Kontakt aufnehmen. Als Lebensretter dürfte hier auch der angelegte Sicherheitsgurt eine wesentliche Rolle gespielt haben.

Da die Unfallstelle nicht über Fahrwege zu erreichen war, alarmierte die Leitstelle auch die Bergwacht. Diese war mit etwa zehn Einsatzkräften vor Ort und seilte sich zu dem Verletzten ab. Nach der Erstversorgung musste der Verletzte mit der Seilwinde eines Rettungshubschraubers zunächst aus dem Gelände geflogen werden. Später flog ihn der Hubschrauber in ein Krankenhaus. Der Verletzungsgrad kann derzeit noch nicht näher beschrieben werden, wobei aber eine Lebensgefahr derzeit ausgeschlossen wird. Der Sachschaden am total beschädigten Muldenkipper wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Hammelburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und auch das Gewerbeaufsichtsamt wurde eingeschaltet. pol