Es war aber keine reale Vermisstensuche, die die zwei- und vierbeinigen Helfer in die Schule geführt hatte. Vielmehr hatte Lehrerin Verena Ferrari, selbst Mitglied der Rettungshundestaffel, ihre Kollegen gebeten, im Seminar "Der Hund: Freizeitbegleiter und Arbeiter" zu zeigen, wie Rettungshunde ausgebildet und eingesetzt werden.
Einen sehr fundierten Einblick lieferte Ute Dittmayer mit ihrem Vortrag über Voraussetzungen zur Eignung des Hundes, verschiedene Anzeigearten und Einsatzgebiete von Rettungshunden. Anschließend erfuhren die Schüler auf dem schuleigenen Sportplatz, in welchen Schritten ein Rettungshund ausgebildet wird und später im Einsatz sucht. Dabei spielte die Motivation der Hunde durch Futter oder Spielzeug, das sie von der vermissten Person erhielten, die entscheidende Rolle.
Mutige Schüler durften als vermeintliches Opfer erleben, was Rettungshunde in der Ausbildung lernen und wie zielsicher fertige Rettungshunde ein Gelände absuchen, um beim Fund der vermissten Person bellend ihren Hundeführer zu rufen. Sogar die unerschrockensten Schüler bevorzugten den Hund, der nicht beim Opfer bellte, sondern seine Hundeführerin abholte und wieder zurück zum Opfer führte.