"Warum andere wählen, sie haben ihre Sache doch sehr gut gemacht", so ein Mitglied bei der Generalversammlung des Kindergartenvereins "St. Michael" in Thundorf. Dies trifft in erster Linie auf den Vorsitzenden Sebastian Schröttle zu. Dieser engagiert sich in vorbildlicher Weise nicht nur im Kinderhaus, sondern nimmt auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender rege am Dorfgeschehen teil. Nachdem sich die gesamte Vorstandschaft zur Wiederwahl stellte, und aufgrund der guten Arbeit, war die Neuwahl eine reine Formsache. Die Stellvertreterin von Schröttle, Marion Beck, kommt ebenfalls aus Theinfeld und erhielt das einstimmige Vertrauen der Versammlung. Als Schriftführerin wurden Sabrina Bieber (Thundorf) und als Kassiererin Anke Schneider (Seubrigshausen) in ihren Ämtern bestätigt. Kassenprüfer sind Dominik Rentsch (Theinfeld alt) und Peter Klöffel (Seubrigshausen neu).
Aus den Arbeitsberichten des Vorsitzenden und der Leiterin Renate Saal waren eine ganze Anzahl von Aktivitäten heraus zu hören. Gestartet ist der Kindergarten in das neue Kindergartenjahr mit 49 Kindern, davon acht unter drei Jahren. Diese Kinderzahl konnte im Laufe des Kindergartenjahres auf derzeit 58 Kinder gesteigert werden. "Wir stehen am Limit mit unserer Kapazität" sagt die Leiterin Renate Saal. Die Kinder teilen sich auf in 14 Minis, 17 Midi`s und 27 Maxis und kommen aus Thundorf (15), Seubrigshausen (10), Weichtungen (12), Theinfeld (9), Rothhausen (10) und Poppenlauer (1). Von diesen Kindern verlassen zum Ende des Kindergartenjahres 16 das Kinderhaus und nur vier kommen neu nach. Die restlichen Kinder sind sehr jung und kommen erst von Januar bis Mai in Etappen in das Kinderhaus. Dies bedeutet: "Das Personal muss mit den Stunden recht weit zurückgefahren werden", so die Leiterin. Ein weiteres Problem ist die erfolglose Suche nach einer Vorpraktikantin für das kommende Schuljahr.
Der Haushalt wurde Dank der Übernahme des ungedeckten Aufwandes durch die Gemeinde und auch einiger großzügigen Spenden auf eine solide Basis gestellt. Der Sonderluxus mit dem Kindergartenbus soll auf alle Fälle beibehalten werden soll, da sind sich alle einig.
Ein heikles Thema zum Schluss löste noch eine Diskussion aus. Es ging um die Neustrukturierung des Sommerfestes. Nach längeren Debatten beschloss die Versammlung mehrheitlich, wegen Personalmangels in diesem Jahr erst um 14 Uhr zu beginnen und Abends eine Stunde anzuhängen.