Drei Monate wurden die Arbeiter von der Arbeitsagentur bezahlt, dann übernahm die Firma Hilgenberg GmbH die Glasfertigung, was die Rettung von 22 Arbeitsplätzen bedeutete. Der Maschinenbau hing noch einen Monat länger in der Luft, dann gelang die Gründung der Münnerstädter Maschinenbau GmbH & Co. KG. "Wir haben lange gekämpft, es war ein schwerer Kampf", sagt Norbert Siniza. "Man kann doch so eine Firma nicht kaputtgehen lassen."
Von den früher 23 Mitarbeitern sind 19 geblieben. "Wir mussten niemanden entlassen", sagt Bernd Veth. Zwei Mitarbeiter wechselten zur Glasfertigung, zwei gingen auf eigenen Wunsch. Und wie sieht es heute mit den Auftragsbüchern aus? "In der Lohnfertigung waren sie schon immer voll, jetzt sind sie noch voller", antwortet Bernd Veth. Mit dem Rundschleifen sei inzwischen eine neue Sparte hinzugekommen.