Die Stadträte befürworteten einstimmig die geplante Baumaßnahme. Auf Nachfrage dieser Zeitung begrüßte Bürgermeister Helmut Blank die Investitionen in Münnerstadt ausdrücklich.
In der Sitzung erläuterte Projektkoordinator Frank Chwojka, dass Nipro seine Spritzenfertigung "immens erweitern will". Da das Unternehmen in Großchargen produziere, brauche es große Lagerflächen sowie eine geeignete Ladezone. Auch die Feuerwehrzufahrten müssten entsprechend ausgelegt sein. Die Feuersicherheit sei bereits mit den zuständigen Stellen abgesprochen.
Das Werk II in der ehemaligen Kleiderfabrik wird nach Auskunft von Frank Chwojka ausschließlich für die Spritzenfertigung erweitert. Aktuell entstehen im Altbau neue Fertigungslinien. Bis zum Jahresende sollen dort dann insgesamt zehn Linien, davon drei für die sterile Spritzenfertigung, eingerichtet sein. Der Ausbau hier begann 2013.