Die Sport- und Fußballvereine in der Region öffnen sich fremden Menschen, auch den Flüchtlingen, die derzeit nach Deutschland und in unseren Landkreis kommen. Beispiele gibt es zuhauf, ob aus Schondra oder Aschach, oder Münnerstadt.
Hier hat der TSV das Projekt "Integration durch Sport - Willkommen beim TSV!" ins Leben gerufen. "Uns geht es darum, die Mädels und Jungs an unserem Vereinsleben aktiv teilhaben zu lassen", sagt Johannes Wolf aus dem Vorstand des TSV. "Hierzu habe ich Flyer entworfen, zwei Varianten in deutsch und englisch". Motto: "Integration durch Sport - Willkommen beim TSV" bzw. "Welcome to TSV - Integration through sports".


Treffen mit Asylbewerbern

Unlängst kam es zu einem Treffen zwischen einigen Asylbewerbern, die in Münnerstadt untergebracht sind, und Johannes Wolf an der Unterkunft am Schindberg. Mit dabei waren auch Annett Zeischka und Barbara Gassauer, die ihn bei dieser Aktion unterstützen. "Die anwesenden Asylanten - überwiegend äthiopischer Herkunft - zeigten sich sofort begeistert von unserem Angebot", berichtete Johannes Wolf. Besonders groß sei das Interesse an Fußball, Tischtennis und Kursen im Gesundheitssport. Bereits ab dieser Woche sollen etwa 15 junge Frauen und Männer ein Angebot des TSV kostenfrei in Anspruch nehmen können. Um ihnen den weiten Weg zum Sportzentrum zu ersparen, versucht man außerdem, Fahrdienste zu organisieren. Gegebenenfalls will man auf das Angebot von Bürgermeister Helmut Blank zurückkommen, den Bürgerbus hierfür einsetzen zu dürfen.
"Es ist uns schlichtweg ein Anliegen, den doch oft recht tristen Alltag im Asylheim ein wenig zu verschönern. Denn Sport verbindet, ganz unabhängig von Hautfarbe oder Sprachbarriere", so Wolf. pz