Die Premiere des Stückes "Dreck" findet am Mittwoch, 26. August, im Theater im Pferdestall (TiP) des Fränkischen Theaters Schloss Maßbach statt und ist Teil der Besonderen Reihe. Beginn ist um 19 Uhr.

Karolin Wunderlich hat mit dem Schauspieler Andreas Heßling den Monolog von Robert Schneider erarbeitet, der - auch wenn er aus den frühen 90er Jahren stammt - derzeit kaum aktueller sein kann. Er ist Ausländer, er ist illegal, er ist Dreck.


Störenfried und Sündenbock

Diese Attribute sind es, die man dem in ein reiches Industrieland geflohenen Sad zuschreibt und die auch er nach langen Jahren in dem Land für sich selbst zu beanspruchen scheint. Er ist der Störenfried, er ist der Sündenbock, er ist der Schmarotzer. Kaum noch für Sad - doch immer wieder aus der Außenperspektive - stellt sich die Frage nach dem Menschen. Gibt es für solche Leute in einer Gesellschaft, die sich vehement wehrt, vermeintliche Eindringlinge von anderswo zuzulassen, ihnen Schutz zu gewähren, wenigstens einen kleinen Platz, um Mensch zu sein?


Karolin Wunderlich inszeniert

"Dreck" ist ein Theaterstück, in dem der Ausländerhass und die Fremdenfeindlichkeit aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet werden - mit den emotional geprägten Ansichten eines Ausländers über das Leben in Deutschland. In dem Stück von Robert Schneider, inszeniert von Karolin Wunderlich, spielt Andreas Heßling. Die Musik stammt von Julius Jüppner.

Platzreservierungen für die Aufführung können unter Tel.: 09735/ 235 vorgenommen werden. Weitere Infos gibt es unter: www.fraenkisches-theater.de.