Eine Smartphone-App für den Katastrophenfall und erdbebensichere Hochhäuser: Was normalerweise in das Aufgabengebiet von Experten und Wissenschaftler fällt, wurde in den vergangenen Wochen von einer Gruppe technikbegeisterter Schüler des Münnerstädter Gymnasiums überdacht.
"Nature's Fury" - Naturgewalten, lautete das Thema, mit dessen Problemen sich die Gymnasiasten im Rahmen des internationalen Wettbewerbs "First Lego League" beschäftigten. Ihr Hilfsmittel dabei: Ein selbstgebauter Roboter und Legobausteine. Jetzt reisten sie zusammen mit Physiklehrer Jürgen Hack zum Regionalentscheid nach Tauberbischofsheim, wo sie der Jury ihre Idee eines Frühwarnsystems vor Tornados und speziell ausgerüstete Schutzhäuser vorstellten.
Dabei rettete der von den Schülern selbst programmierte Roboter auf einem Parcours Menschen und Tiere und brachte Rettungsfahrzeuge an ihren Einsatzort - besser gesagt, er sollte.