Bürgermeister Egon Klöffel (CSU) und Gemeinderat Frank Pfennig (MIT Bürger) erklärten jetzt, dass die im Überschwemmungsgebiet des Ransbach liegenden Grundstücke - im Gewerbegebiet Thundorf - geeignet wären. Dies habe eine Absprache mit Peter Piel von der Unteren Naturschutzbehörde ergeben. Auf dem besagten Gebiet könnte ein Teich mit einem wasserführenden Arm an den danebenliegenden Ransbach angeschlossen werden.

Rückzugsort für Fische

Der neue Biotopteich soll auch als Hochwasserrückhalt dienen. Die so entstehende Aue soll Fischen und anderen bachbewohnenden Lebewesen als Rückzugsort bei Hochwasser dienen. Die Tiere sollen jederzeit zwischen dem Fließgewässer und der Aue wechseln können. Frank Pfennig hat in unmittelbarer Nähe bereits ein groß angelegtes Biotop geschaffen und bat um die Unterstützung seiner Kollegen.

Der Gemeinderat beschloss, dem Bau eines Biotopteiches zuzustimmen. Er soll auf den vier Grundstücken hinter den Wohnhäusern an der Rothhäuser Straße bis ins Gewerbegebiet "Vogtswiesen" angelegt werden. Zwei Grundstücke steuert die Gemeinde bei. Die beiden anderen Flächen stellen Frank Pfennig und Christian Müller zur Verfügung.

Bürgermeister Egon Klöffel wird für den Teich eine Projektplanung in Auftrag geben. Ist diese genehmigt, wird er einen Förderantrag beim Wasserwirtschaftsamt und dem Landschaftspflegeverband stellen. Die Gemeinde beteiligt sich mit 9200 Euro, die als Ausgleichszahlung für die Errichtung des Mobilfunkmastes in der Gemarkung Thundorf eingegangen waren.