"35 Kilo Hoffnung" wiegt die zwölfjährige Anna, als sie sich bei einem Internat bewirbt, das anders zu sein scheint als die Schulen, die sie bisher erlebt hat. Das Stück nach dem Jugendbuch der französischen Bestsellerautorin Anna Gavalda handelt von einem Mädchen - in der Originalgeschichte ist es ein Junge - das Probleme in der Schule hat, obwohl es begabt ist.
Anna geht in die 6. Klasse. Dort ist all das, was sie gerne tut, nicht gefragt: Anstatt zu basteln, zu malen und Dinge zu erfinden soll sie rechnen und schreiben. Das Lernen erscheint ihr wie eine unmögliche Aufgabe. Und dann soll sie auch noch Sport machen! Die Schule ist ein Alptraum für sie, ihre Eltern reagieren mit hilfloser Wut. Nur im Werkstattschuppen ihres Großvaters fühlt sie sich wohl.
Als sie von der Schule fliegt und ihr geliebter Opa ins Krankenhaus kommt, scheint alles verloren. Da nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand.
Es spielen Iris Faber, Tonia Fecher und Georg Schmiechen. Regie führt Stella Seefried im Bühnenbild von Jörn Hagen. "35 Kilo Hoffnung" steht bis Freitag, 19. Mai, auf dem Spielplan des Theaters Schloss Maßbach mit Gastspielen in Fulda und Schweinfurt. red