Die Städtebauförderung, der Bezirk Unterfranken, die Bayerische Landesstiftung und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz - sie haben wieder ihre finanzielle Unterstützung des Projekts in Aussicht gestellt, wofür die Verantwortlichen sehr dankbar sind. Trotz aller Förderung bleibt ein Eigenanteil in Höhe von bis zu zehn Prozent der Gesamtkosten. "Ein Beitrag, den wir leisten müssen und auch wollen", betont Susanne Stäblein. Dieser Anteil müsse durch Eigenleistung und Spendengelder erbracht werden. Da setzen die Vorstandsmitglieder wieder auf die ragenden Säulen des Vereins, nämlich den Flohmarkt, die Bauhütte, auf Veranstaltungen im Haus sowie auf Sponsoren, Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Künftig kann bei Familienfeiern oder ähnlichen Veranstaltungen auch der Hof des Heimatspielhauses gemietet werden. Bei schlechtem Wetter können sich die Gäste dann in die Tenne zurückziehen, ein Raum im Erdgeschoss der neu gestalteten Scheune. Dort wird auch eine Theke eingebaut, die für die Innen- und Außenbewirtschaftung nutzbar ist. Außerdem wird es einen behindertengerechten Zugang zu einer Toilette geben, die Küche im Erdgeschoss des Heimatspielhauses ist dann ebenfalls barrierefrei nutzbar. Im Obergeschoss der Scheune entsteht ein 55 Quadratmeter großer Raum, der über eine Außentreppe zugänglich ist. Über dessen künftige Nutzung ist noch nicht endgültig entschieden worden. Ideen gibt es aber schon mehrere. Prinzipiell wird die Scheune nur in den warmen Monaten nutzbar sein, eine Heizung beispielsweise ist nicht vorgesehen.