Wie viele Anrufe ihn erreicht haben, seit der Artikel "Hallenbad-Abriss wäre rechtswidrig" erschienen ist, kann Klaus Schebler (Neue Wege) nicht sagen. Es seien einige gewesen. "Die Leute haben mir aber auch in persönlichen Gesprächen vorgeworfen, dass ich schuld sei, dass das Hallenbad nicht abgerissen werden kann", sagt er. "Das stand zwar so nicht in dem Artikel, aber so ist es interpretiert worden." Deshalb habe er sich entschlossen, noch einmal Stellung zu der Thematik zu beziehen. Denn: "Der Auffassung, dass ich schuld bin, widerspreche ich deutlich."

Vielmehr hätten Bürgermeister Michael Kastl (CSU) und ein Großteil der Stadträte das Geld für den Abriss des Hallenbades aus dem Haushalt der Stadt für das Jahr 2020 und der Folgejahre komplett gestrichen. "Ich als einer der größten Verfechter des Hallenbad-Abrisses konnte dies so nicht stehen lassen. Gerade weil dieses Geld nicht mehr in den Haushaltsansätzen der nächsten Jahre zu finden war, habe ich eine Eingabe bei der Rechtsaufsicht gemacht mit der Bitte, zu prüfen, ob dies, so meine Meinung, rechtswidrig ist und es deshalb wieder eingestellt werden muss", betont Klaus Schebler. Er verweist darauf, dass das keine Beschwerde bei der Rechtsaufsicht war, sondern eine Anfrage.