Er verweist auf den Unrat, den er innerhalb eines Jahres aus der Lauer, dem kleinen Flüsschen, das an der Mühle vorbeifließt, herausgeholt hat. Ganze drei Weinkisten voller Plastik, Flaschen, Dosen und sonstigem Müll sowie jede Menge leere Schnapsflachmänner und sogar zwei Bälle kamen in der relativ kurzen Strecke von Stadtlauringen über Rothhausen und Maßbach an seiner Mühle an. Dieser Müll und Unrat wurde "nur" im Wasser angeschwemmt; ganz zu schweigen, was noch an den Ufern und Randbereichen weggeworfen wurde.

Sogar belegte Brote sind schon angekommen, die Hermann Dünisch seinen Hunden gefüttert hat. Hier vermutet er, dass Schulkinder íhre Pausenbrote aus irgend welchem Grund entsorgt haben, damit es zuhause nicht auffällt, dass sie nicht gegessen wurden. "Ich kann nur mit dem Kopf schütteln und frage mich, was in solchen Menschen vorgeht, wenn sie die Natur und Gewässer verschandeln", so Dünisch.