"Sie sind für viele Menschen in der Ausnahmesituation des Verlusts eines geliebten Menschen oftmals die einzigen, die pragmatisch mit der Situation umgehen", betonte Walter Heußlein, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, in seiner Begrüßungsrede. Auch Christian Streidt, Präsident des Bundesverbandes der Bestatter, gratulierte den Absolventen.


Trost spenden

Bei der Feierstunde im Bundesausbildungszentrum der Bestatter in Münnerstadt nahmen 49 geprüfte Bestatter, 15 geprüfte Kremationstechniker, fünf geprüfte Thanatopraktiker sowie acht Bürokommunikationsfachwirte für das Bestattergewerbe vor zahlreichen Ehrengästen ihre Abschlussurkunden entgegen.


Aus dem gesamten Bundesgebiet

Der Präsident der Handwerkskammer, Walter Heußlein, lobte die Professionalität der Absolventen. "Was Sie auszeichnet ist die Tatsache, dass Sie durch ihren Beruf, ihre Ausbildung und jetzt durch ihre Fortbildung gelernt haben, mit trauernden Menschen umzugehen, ihnen zuzuhören, ihren Trost zu spenden."

Christian Streidt appellierte an wichtige Tugenden im Bestattungsgewerbe wie Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Vertrauen. Und: "Neben allem kaufmännischen und geschäftlichen Denken ist unsere Branche durch eines ausgezeichnet: Menschlichkeit", erklärte der Präsident des Bundesverbandes.

Das Bundesausbildungszentrum der Bestatter in Münnerstadt wird von Kursteilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie auch aus dem Ausland besucht. Es wurde 2005 eröffnet und bietet verschiedene Schulungsmaßnahmen für Lehrlinge sowie Fortbildungen an. Die Handwerkskammer für Unterfranken und die Handwerkskammer Düsseldorf nehmen die Prüfungen im Bestattungsgewerbe ab.