Mit fünf Projekten bei sieben Teilnehmern war das sprachliche Gymnasium beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" sehr gut vertreten. Zum 32. Mal fand der Regionalwettbewerbs "Jugend forscht - Schüler experimentieren" statt, diesmal mit einem Teilnehmerrekord: 164 Jugendliche hatten mit 105 Arbeiten teilgenommen. An Infoständen stellten die jungen Tüftler an zwei Tagen ihre Arbeiten der Jury vor, am Freitag fand die Preisverleihung statt.


Mit Wind im Netz

Im Bereich Technik erhielten die beiden 13-jährigen Mädchen Florentine Erhard (Rottershausen) und Katharina Braun (Thundorf) für ihr Projekt "Mit Wind ins Netz" den mit 75 Euro dotierten Sonderpreis für erneuerbare Energien. Die beiden bauten ein Windrad, an das sie ein Ladekabel anschlossen und so im Freien ihr Handy aufladen können.
In derselben Sparte erhielt Samuel Radi (Haard) einen Buchpreis für sein Projekt "Papierflieger". Der 13-Jährige, der für sein Leben gern Papierflieger baut, untersuchte die Flugweite verschiedener Modelle bei unterschiedlichen Wurftechniken und stellte den Zusammenhang zwischen Bauform und Flugweite vor.
"Finger weg!" lautet der Titel von der Schreibtischsicherung von Elias Stahl (13) aus Rottershausen. Er verkabelte verschiedene Gegenstände auf seinem Schreibtisch so, dass ein Alarmsignal erscheint, falls jemand etwas davon wegnimmt.


Popmusik fördert Wachstum

"Reagieren Pflanzen auf Musik" fragten sich die 13-jährigen Zwillinge Simona und Patricia Rose aus Burghausen und stellten in ihren über Wochen gehenden Versuchsreihen fest, dass Kresse am schnellsten wächst, wenn sie mit Popmusik beschallt wird. Bei Heavy Metall und Klassik wuchs sie langsamer, ohne Musik war das Wachstum am geringsten.
Joshua Hirschbrunn (17) aus Weichtungen untersuchte die Polarisation des Lichts, die selbst die Wikinger vor tausend Jahren schon ausnutzen. Dabei ist er auf die Quantenkryptographie gestoßen, mit der Daten bei der Übermittlung sicher verschlüsselt werden können.