Dieser freute sich zwar über die Belege aus 15 Jahren Zeitgeschehen in Windheim, entsetzt ist er aber über die Ansicht der Rechtsaufsichtbehörde im Landratsamt, die Klaus Schebler veranlasst hat, die Ausgabe des Blattes komplett einzustellen. Eine Ortsbewohnerin hatte sich beschwert, weil sie das Blatt nicht bekommen hat und Recht bekommen.
Er habe mit großer Bestürzung in der Zeitung gelesen, dass Klaus Schebler aus seinen ehrenamtlichen Aktivitäten ein Strick gedreht wird, sagte Klaus Dieter Guhling. Er hätte das Blatt ja auch an zwei Stellen im Ort auslegen können, beispielsweise in der Kirche und im Vereinsheim. Wenn er schon auf so exzellente Weise Veröffentlichungen herausgibt, könne man doch nicht verlangen, dass er es auch noch von Haus zu Haus trägt, findet der Stadtarchivar. Aber selbst das habe er noch getan. Wenn dann jemand keins bekomme, könne er sich doch melden und erhalte dann eins. "Die juristische Reaktion des Landratsamtes ist für mich unverständlich und nicht gerechtfertigt", fasst Klaus Dieter Guhling zusammen. Und: "Das kann nicht das endgültige Urteil sein, das widerspricht dem gesunden Menschenverstand." Als Stadtarchivar sei er aber froh und glücklich über die Blätter, die der Ortssprecher Jahr für Jahr gesammelt hat.
"Hier sind sie gut aufgehoben", sagt Klaus Schebler dazu. Es gebe aber auch Windheimer, die alle Ausgaben gesammelt haben. Er bleibt dabei, dass das 188. Blatt das letzte war. Aber: "Sollte sich an der Auffassung der Rechtsaufsicht etwas ändern, bin ich gerne bereit ein 189. Blatt und weitere herauszugeben." Er könne aber nicht garantieren, dass jeder eine Ausgabe erhält.