Die fünf Jahrgangssprecher Sebastian Kirschner, Simone Rose, Patricia Rose, Bastian Weigand und Yannis Wüst erinnerten an die erlebnisreichen Abi-Fahrten nach London und Barcelona, die noch lange vor Beginn der Corona-Pandemie stattgefunden hatten. "Diese außergewöhnliche Abschlussfeier wird uns allen im Gedächtnis bleiben", betonten sie und überreichten Ulrike Wagner-Kubitza als Dank für ihre Arbeit als Oberstufen-Koordinatorin einen Olivenbaum. Statt Applaus gab es ein weithin hörbares Hupkonzert.

Oberstudiendirektor Peter Rottmann betonte "Abinauten, Sie greifen nach den Sternen" und "kaum ein Jahrgang vor euch hat so erfolgreich nach den Sternen gegriffen, Mister Spock wäre stolz auf euch". Er dankte den Abiturienten für den guten Zusammenhalt und wünschte ihnen viel Ausdauer in der Zukunft, "wagt etwas, traut euch etwas zu und haltet durch". Rottmann rief ihnen zu: "Erobern Sie die Welt und den Weltraum", sagte aber auch, dass dazu der Segen Gottes nötig sei. Schließlich erinnerte er auch noch an das im kommenden Jahr geplante Studiengenossen-Fest, "da ist ein Tisch für Sie reserviert". Mit einem lauten Hupkonzert dankten ihm die Gäste.

Dann kam schließlich der große Augenblick der Zeugnisübergabe. Jede einzelne Abiturientin und jeder Abiturient fuhr im Auto vor und Peter Rottmann, geschützt durch eine Corona-Maske, gratulierte mit freundlichen Worten, aber ohne Handschlag und überreichte durch das heruntergekurbelte Seitenfenster das Abi-Zeugnis. Manchmal war es auch etwas mehr, wenn Buchpreise für besondere Leistungen übergeben wurden. Fetzige Musik untermalte die "Zeremonie".