Der erste Blick täuscht. Der riesige Harvester hinterlässt eine Schneise. Im Forstwesen heißt das aber Rü cke gasse. "Die brauchen wir, damit nicht der ganze Wald befahren und sogleich der Boden verdichtet wird", sagt Stadtförster Jörg Mäckler. "Wir brauchen in der Forstwirtschaft klare Linien." Die Holzernte spielt also nur eine Nebenrolle, in erster Linie geht es um die Kulturpflege. Und dabei geht die riesige Maschine viel behutsamer vor als man denkt. Die gekennzeichneten Bäume werden abgeschnitten, anschließend sofort auf Länge gesägt. Das Holz legt der Harvester auf die Seite. Die kleinen Äste und die Kronen bleiben vor der Maschine liegen. "Sie werden in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt", erklärt der Stadtförster.