Im Theater Schloss Maßbach findet am Freitag, 30. September, um 19.30 Uhr die erste Premiere der neuen Spielzeit statt: "Der Vorname" von von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière. Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben in diesem Stück atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manchen ahnungsvollen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt.

In der Inszenierung von Rolf Heiermann spielen Simon Brader, Jens Eulenberger, Anna Katharina Fleck, Anna Schindlbeck und Tobias Wollschläger. Bühne: Peter Picciani, Kostüme: Jutta Reinhard.

Ein gemütlicher Abend sollte es werden auf der schlicht und stilvoll eingerichteten Terrasse des Literaturprofessors Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth. Nur Freunde und Familie sind zu Gast. Für Vincent, einen begnadeten Selbstdarsteller, ist die Runde zu friedlich. Um für "Stimmung" zu sorgen, enthüllt er den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf, ist nur der erste Härtetest für die Regeln zivilisierter Kommunikation.

Denn die Jugendfreunde Pierre und Vincent sind nun in der Laune, sich endlich einmal ein paar Wahrheiten zu sagen, die man im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens besser verschweigen würde. Bis sich herausstellt, dass nicht nur in der Weltgeschichte, sondern auch in der jüngsten Familiengeschichte Sprengstoff lagert. Elisabeths und Vincents Mutter Françoise kommt in einer Weise ins Spiel, die sich niemand hat träumen lassen.

Karten sind erhältlich unter Tel. 09735/ 235 und theater-massbach.de "Der Vorname" steht bis 13. November auf dem Spielplan des Theaters Schloss Maßbach.red