"Der Frequenzverlust nach der Kupsch-Schließung war eklatant", sagt der Schriftführer vom "Kaufhaus" Mürscht, Oliver Schikora. Vor einem Jahr hatte der letzte Supermarkt in der Innenstadt dicht gemacht und seither hat sich kein neuer gefunden. Nur mit einer Drogerie könne man jetzt wieder mehr Leute in die Stadt bringen, meint Oliver Schikora.
"Hier wird es alles geben, was der Schlecker auch hatte, mit Fotodrucker und Tierfutter", fügt Arno Reuscher hinzu. Das beinhaltet auch Getränke und Süßigkeiten. So hofft der Unternehmer vor allem wieder die jungen Leute von den Schulen in die Innenstadt zu locken. Und: "Ich hoffe, dass wir es als Gewerbeverein durch diese Maßnahme schaffen, ein attraktiverer Standort für Neuansiedlungen zu werden", so Arno Reuscher. "Die Stadt wird schlecht geredet und das ist sie nicht", fügt Oliver Schikora hinzu.