Eigentlich hätte die Jahreshauptversammlung der DJK Windheim bereits im März stattfinden sollen. Damals musste sie kurzfristig wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Im zweiten Anlauf hat es jetzt geklappt: Nach kurzer Berichterstattung konnten unter coronakonformen Rahmenbedingungen auch die Neuwahlen und Ehrungen für langjährige Mitglieder stattfinden.

Das Vorstandsteam um Sebastian Beck (Sport), Christian Nöth (Wirtschaft) und Cedrik Seeliger (Organisation) hatte alles vorbereitet und die wichtigsten Infos zum Jahr 2019 schon im Vorfeld schriftlich vorgelegt. Das gewohnte Vereinsleben ist in der Zeit des Lockdowns weitgehend zum Erliegen gekommen. Und auch wenn die Fußballer mittlerweile wieder den Trainings- und Spielbetrieb aufgenommen haben, die Radfahrgruppe unterwegs ist und auch das Vereinsheim wieder seit etwa drei Wochen bewirtschaftet wird: Von Normalität ist man auch bei der DJK weit entfernt.

"Im Corona-Ordner liegen mittlerweile drei ausgefeilte Hygienekonzepte zur Nutzung des Vereinsheims", berichtete Cedrik Seeliger, und die Terminplanung war auch schnell erledigt: "Die Fallzahlen steigen wieder. Wir haben deshalb keine Veranstaltungen geplant für das kommende Jahr. Es liegt nicht in unserer Hand", sagte Sebastian Beck. Wenn es möglich ist, werde man jedoch spontan die ein oder andere gesellige Veranstaltung organisieren.

Vor mittlerweile sechs Jahren ist bei der DJK der Generationswechsel im Vorstand gelungen. "Unser ohnehin sehr junges Vorstandsteam ist jetzt noch jünger geworden", sagt Sebastian Beck. Denn der 36-jährige Christian Nöth trat bei den Neuwahlen nicht mehr an. Als Nachfolger wählten die Mitglieder den sechs Jahre jüngeren Julian Beck.

Mit Berthold Bötsch wurde ein Ur-DJKler für 65-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Er begann schon als 16-jähriger seine Fußballerlaufbahn in der ersten Wettkampf-Mannschaft der DJK und hielt dem Verein stets die Treue. Für ihn gab es den großen Applaus der Versammlung, genauso wie für Winfried Hein, der für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde. Das Ehrenmitglied der DJK trug über Jahrzehnte hinweg im Vorstand Verantwortung. Seine unermüdliche Arbeit rund um das Vereinsheim wird noch immer hochgeschätzt.

Vor genau 40 Jahren wurde die Damengymnastikgruppe der DJK gegründet. Auch dieses "Jubiläum" wäre es wert gewesen, gefeiert zu werden. Corona hat jedoch auch das verhindert. Immerhin: Die Damen der ersten Stunde wurden für 40-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Claudia Beck, Elke Beck, Theresia Beck, Helga Hein, Waltraud Hein, Rosemarie Müller, Emma Rotter, Sigrid Schlembach und Claudia Stahl. Ebenfalls seit 40 Jahren dabei sind Helmut Bach, Otmar Beck und Rainer Hehn.

Die stellvertretende Vorsitzende im DJK Diözesanverband, Karin Müller, gratulierte den Geehrten genauso wie Ortsreferent und Stadtrat Klaus Schebler. Er würdigte vor allem die Bedeutung, welche die DJK für das gesellschaftliche Leben im Dorf hat.