Gleich vier Tagesordnungspunkte der Gemeinderatssitzung in Thundorf, an der erstmals Sabine Schröder, die neue Geschäftsstellenleiterin der VG Maßbach, teilnahm, standen auf der Tagesordnung zum Thema Erweiterung des Bauhofes. Es ist derzeit die größte Baumaßnahme, die aber kurz vor ihrer Vollendung steht. Verbunden mit der Erweiterung war auch der Kauf des Geis-Anwesens und der Bau einer neuen Halle mit 24,20 m Länge und 15,99 m Breite, anstelle einer baufälligen Scheune. Sowohl das Wohnhaus, als auch die Nebengebäude vom erworbenen Anwesen wurden zum Teil umgebaut und werden zukünftig vom Bauhof genutzt.
In der Sitzung sollte der Farbanstrich für die Gebäudeteile des neuen Gemeindebauhofes festgelegt werden. Als Hilfe zur Entscheidung war ein Farbmusterkatalog im Umlauf. Die Meinungen der Gemeinderäte gingen jedoch weit auseinander, mit der mehrheitlichen Tendenz zu einem Grauton. Um die Entscheidung abzukürzen, lies Bürgermeister Egon Klöffel diese Farbmuster nochmal in der Sitzung durchlaufen und bat die Gemeinderäte die Nummer ihres favorisierten Farbanstrichs zu notieren, damit eine engere Auswahl möglich ist.
Für die Elektro- und Sanitärarbeiten am und im ehemaligen Geishaus lagen jeweils Angebote vor. Bevor jedoch die Diskussion eröffnet wurde, kamen aus den Reihen des Gremiums kritische Fragen zu den Ausschreibungen und Vergaben. Es wurde bezweifelt ob die Angebotssummen rechtens sind. "Summen und weitere Details nenne ich nicht in der öffentlichen Sitzung", entgegnete Bürgermeister Klöffel. Um alle Zweifel und eventuelle Ungereimtheiten zu klären, wurden diese beiden Tagesordnungspunkte einstimmig in den nichtöffentlichen Teil verlegt.
Die Mauer zwischen den Gebäuden des Rathauses und des ehemaligen Geis-Anwesens am Bauhof Thundorf soll eine Abdeckung, entweder vom Bauhof vor Ort betoniert oder Mauerabdeckplatten aus Sandstein, passend zum Mauerwerk erhalten. Für diese Sandsteinabdeckung lag ein Angebot der Firma Katzenberger aus Werneck in Höhe von 1506,78 Euro vor. Bei zwei Gegenstimmen entschied sich der Gemeinderat für die Sandsteinabdeckung.
Bürgermeister Egon Klöffel informiert den Gemeinderat darüber, dass der Haushalt durch den Landkreis genehmigt wurde. Nachdem sowohl die Diözese Würzburg bei der Kirche Theinfeld noch keine Genehmigung zum Baubeginn erteilt hat und auch bei der Renaturierung des Ransbaches bisher noch kein grünes Licht vorliegt, wird aller Voraussicht nach die im Haushalt ausgewiesene Darlehensaufnahme in Höhe von 98 710 Euro nicht notwendig sein. Auf das Defizit beim Bestattungswesen angesprochen, wurde von Edwin Braun kritisiert, dass sowohl das Fuchs- als auch das Priestergrab im Friedhof Thundorf in einem verwucherten und vergrastem Zustand sind.
Nach jahrzehntelanger Tätigkeit hat Herbert Bretscher aus gesundheitlichen Gründen sowohl das Amt des Wasserwartes, als auch die Aufsicht beim Wertstoffhof gekündigt. Beide Stellen sollen öffentlich ausgeschrieben werden.


Fragen aus dem Gemeinderat

Bernd Müller "Wird der Eingangsbereich der Grundschule in Rothhausen in diesem Jahr noch erneuert"? Antwort: ja

Sigrid Hotaling Nachdem bereits ein Baum in der Allee Thundorf umgefallen ist, bittet sie um Überprüfung der Kastanien und Lindenbäume: Antwort des Bürgermeisters: Landratsamt ist informiert.
Matthias Geier Beim Spielplatz in Theinfeld ist eine Treppenaufgangswange kaputt, es müsste Sand nachgefüllt werden. Bürgermeister: Wird erledigt durch den Bauhof

Daniel Schäfner Warum wird beim Straßenbau innerorts mit verschiedenem Maßstab abgerechnet? Bürgermeister: Verwaltung soll das klären.