32 Gruppen, darunter zwölf Wagen und sechs Kapellen, hatten sich angesagt zum großen Faschingszug in Poppenlauer. "Ich hoffe, dass sie alle kommen", sagte Zugbegleiter Uwe Dombrowski, der besonders bezüglich der Fußgruppen so seine Zweifel hatte. Aber sie sind fast alle gestartet. Und trotz des teils heftigen Regens ließen sich auch viele Zuschauer den Spaß am Faschingsdienstag nicht nehmen. Die zusätzlichen Toiletten, die der Vereinsring angemietet hatte, wären zwar verzichtbar gewesen, dafür haben die Organisatoren um Vorsitzenden Werner Menegoni aber eine goldrichtige Entscheidung bezüglich des Festzeltes getroffen. Das fiel heuer wesentlich größer aus und so konnten viele Narren im Trockenen feiern.


Aktuelle Themen aufgegriffen

Die Fußgruppen und Wagen grifen zum großen Teil aktuelle Geschehnisse auf. So zeigte der Musikverein Poppenlauer, wie schnell man als Vereinsvorstand Schwierigkeiten mit der Steuer bekommen kann. Auch Kinofilme wie Star Wars oder die Minions durften nicht fehlen, und die Münnerstädter machten klar, dass mit dem neuen Weinberg das Lauerstädtchen die älteste Weinstadt Frankens ist. Aber auch überregionale Themen wie der Klimawandel oder der Abgasskandal bei VW wurden witzig umgesetzt. Im nächsten Jahr hoffen die Veranstalter auf weniger Segen von oben.