Mit dem Pastoralreferenten Christof Bärhausen bekommt die Pfarreiengemeinschaft im Lauertal am Donnerstag, 15. September, seelsorgerische Verstärkung. Bärhausen wurde 1956 in Westberlin geboren. Er wuchs in Wilmersdorf mit zwei Schwestern auf und besuchte die katholische Grundschule, der mit ca. 12 000 Katholiken größten Pfarrei Berlins.
Schon als Kind und Jugendlicher engagierte er sich frühzeitig als Ministrant, Gruppenleiter und Lektor, damit begann auch seine "kirchliche Karriere". Ab 1967 ging Bärhausen auf das Canisius-Kolleg der Jesuiten, wo er 1975 sein Abitur ablegte. Im Herbst des gleichen Jahres begann er in Würzburg sein Theologiestudium mit dem Abschluss Diplom und ist seither Wahl- Unterfranke.
Nach seinem ersten Praktikum auf dem Heuchelhof in Würzburg trat er seine erste Stelle als Pastoralassistent im ökumenischen Zentrum in Würzburg-Lengfeld an. Nach der zweiten Dienstprüfung zum Pastoralreferenten arbeitete Christof Bärhausen 17 Jahre bis August 2002 in Maria Hilf in Schweinfurt, danach bis Mitte letzten Jahres zunächst in den Orten Hambach, Pfändhausen, Holzhausen und Maibach, seinem heutigen Wohnort. Ohne Maibach, dafür mit Dittelbrunn, wurde im September 2009 die Pfarreiengemeinschaft Marienbachtal.


Umwelt- und Energieberater

Hier durfte er eine zweieinhalbjährige pfarrerlose Zeit überbrücken und nebenbei auch noch verantwortlich sein für die Generalsanierung und Erweiterung des Hambacher Pfarrhauses samt Schaffung eines Nahwärmeverbundes, in den auch die Kommune eingebunden ist. Das kam ihm insofern entgegen, als er 13 Jahre lang mit einem kleinen Stundenkontingent als kirchlicher Umwelt- und Energieberater mit entsprechenden Zusatzqualifikationen und Prüfungen im Bistum Würzburg unterwegs war und vielen Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen insbesondere energetische Einsparmöglichkeiten für ihre Gemeinden dargelegt hat.


Begeisterter Handwerker

Dieses fachkundige Wissen hat er in den letzten zwölf Monaten, seinem Sabbatjahr wie er es nennt, am eigenen Haus zumeist eigenhändig umgesetzt, denn neben seinem Leben als Theologe ist er auch ein begeisterter Handwerker. Leider wird die Tätigkeit als kirchlicher Umwelt- und Energieberater (HWK), seit einigen Monaten nicht mehr vom Bistum als notwendig erachtet und die Stelle nach seinem Kenntnisstand ersatzlos gestrichen.


Stolzer Vater und Großvater

Ganz wichtig ist ihm seine Familie. Seit der politischen Wende ist er mit der gebürtigen Maibacherin Hiltrud verheiratet und Vater von einer Tochter und vier Söhnen. "Ja", und das sagt Bärhausen voller Stolz, "bin ich auch schon Großvater von drei prächtigen Mädchen und einem kleinen Lausbub." Das Büro von Christof Bärhausen ist im Pfarrhaus Maßbach untergebracht. Er freut sich auf seine neue Aufgabe in der Pfarreiengemeinschaft "Im Lauertal", sagt er.