In der Finsteren Gasse soll ein Rollatorweg angelegt werden, um älteren Mitbürgern das Gehen auf der derzeit ausschließlich mit groben Basaltsteinen gepflasterten Straße zu erleichtern. Stadtrat Leo Pfennig (fraktionslos) plädierte zwar dafür, die Rollatorstrecke über die Hennebergstraße zu führen, akzeptierte aber dann die Argumente und Bitte des Bürgermeisters. Der schmale, gehfreundliche Streifen sei in der Finsteren Gasse günstiger zu realisieren als über die Hennebergstraße, meinte Helmut Blank. Außerdem sei dieser Straßenabschnitt weitgehend autofrei und damit eine ideale direkte Linie von den Seniorenzentren in die Innenstadt. Dies wurde dann auch von allen Stadträten so akzeptiert.

Auch neue Geländer

Die Stadtmauer- und Dammwege sollen eine neue Splitschicht erhalten. Nur dort, wo dringend nötig, wird eine neue zehn Zentimeter dicke Deckschicht geschaffen. Trotzdem kostet die Instandhaltung der Spazierwege rund um die Altstadt 145 000 Euro. "Es ist einfach eine große Strecke, und das bedeutet: Es kostet viel Geld", so Frank Braun. Er erinnerte aber daran, dass das Volumen auch neue Geländer, Abfall- und Hundekotbehälter umfasst.

Im Projekt dabei ist das Herrichten des Stichweges in der äußeren Lache. Dieser Dammweg muss 2020 hergerichtet sein, weil das Gelände der äußeren Lache als Parkplatz für die Großveranstaltungen zum Stadtjubiläum dienen soll.