Am vergangenen Wochenende fanden sich wieder über 60 Modellpiloten der AMD auf dem Modellfluggelände der Interessengemeinschaft Modellflug Sport e.V. ein. So waren im Rahmen der Rhönwoche, die einmal jährlich stattfindet, neben der Wasserkuppe, auch auf dem Modellflugplatz am Reederkreuz reger Flugbetrieb aus den Anfängen des Modellflugs zu sehen.


Aus Holz und Papier

Es wurden Modelle, deren Pläne aus den dreißiger Jahren stammen, vorgestellt, geflogen und auch von den Preisrichtern bewertet. Bei den Modellen wird überwiegend auf Materialien zurückgegriffen, die um 1930 in Deutschland verfügbar waren, hauptsächlich heimisches Holz und Papier. Der einzige Unterschied zu damals ist, dass in den heutigen Antikflugmodellen moderne Fernsteuertechnik eingesetzt wird. Aber auch das Schleppen der Segler wurde wie früher mit Gummiseil oder mit eigens dafür konstruierten muskelkraftbetriebenen Seilwinden vollzogen.
Zu der Veranstaltung waren auf dem Bad Neustädter Modellflugplatz wieder Modellbauer und Piloten aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland zusammengekommen. Sie konnten sich hier bei optimalen Bedingungen austauschen und ihrem technisch hochwertigen Hobby frönen.
Thomas Limpert (1. Vorsitzende der IMS-NES) lud die langjährigen Gäste aus der Modellflugszene auch wieder für das nächste Jahr auf das IMS-Vereinsgelände in der Rhön ein, wobei er schon jetzt wieder die Zusage aller Antik Modellfliegerfreunde Deutschland e.V. bekam.