Sandra Kiesel aus Hausen ist Mopsliebhaberin mit Leidenschaft und Wissen. Seit 2011 züchtet sie mit viel Hundeverstand und sehr guten Ergebnissen. Diese Idee war naheliegend, als ihre Mopsdame Sophie das Welt-Schönheits-Championat gewann. Inzwischen sind 28 Möpse von drei verschiedenen Müttern auf dieser Welt und begeistern ihre Besitzer mit guter Figur, ausgeglichenem Gemüt und viel Familiensinn. Als Mitglied des Gebrauchs- und Schutzhundevereins (GSV) Bad Kissingen trainiert Sandra Kiesel auf dem Gelände im tiefen Tal hinter der Kissalis-Therme mit ihren Möpsen für die Begleithundprüfung und beschloss, dort ein großes Mops-Familientreffen zu veranstalten.
Sechsundzwanzig Möpse kamen dann auch in den Heiligenfelder Grund. Sie kamen aus Sachsen, dem Erzgebirge, aus Salzgitter, München und der näheren Umgebung.
Vielfarbig kamen sie daher: Schwarz, Weiß, Beige, Brindle (gestromt) in Begleitung ihrer Familien. Und sofort begann ein Laufen, Springen, Spielen, Schnuppern - ohne Pause vergnügten sich die Möpse auf der großen Spielwiese. Sie liefen in Gruppen, in Horde, schwärmten zwei Stunden fast ganz ohne Unterbrechung miteinander. Da gab es kein Bellen, kein Streiten. Man konnte nur staunen über nimmermüde mopsfidele Möpse.
Währenddessen verzehrten die Familien ein Weißwurstfrühstück mit passendem Getränk bei netter Unterhaltung. Etliche Familien hatten schon lange Hunde. Schäferhunde, Chow-Chows, große Hunde. Und dann kam die Sehnsucht nach einem Mops! Geeignet zum liebevollen Umgang, zum Streicheln, zum Aufnehmen - für die Mußestunden daheim. Und dabei dennoch ein bewegungsfreudiger Kamerad, der leicht zu lenken ist, wenn er dies möchte. Natürlich, auf die Ernährung soll geachtet werden, damit der Mops nicht mopsig wird.
Nach dem "Großen Rennen" kam denn auch die ausgiebige Schmusepause. Völlig hingegeben ruhten die Möpse in den Armen, auf dem Schoß der Familienangehörigen. Aber nicht sehr lange. Nach einer guten halben Stunde fanden sich kleine Mops- Gruppen zusammen, die miteinander sofort auf jede Art der Animation untereinander reagierten. Während die Familien von Kaffee mit Kuchen langsam zum Grillen überwechselten, konnten die Jungmöpse sich in ihren Körbchen ausruhen. Dort schliefen sie fest und entspannt.
Nach diesem Tag mit Möpsen konnte konnte man erfassen, was Loriot meinte, als er schrieb: Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Regina Bolgen