Die Redakteure nahmen überwiegend Lob, aber auch Anregungen und Kritik entgegen. "Die Zeitung ist da wo die Menschen sind", betonte Fuchsstadts Bürgermeister Peter Hart (CSU). "Sie ist ein Stück Heimat", legte er ein klares Bekenntnis zur Saale-Zeitung ab. Nach der Umstellung vor wenigen Monaten und dem Wechsel in der Chefredaktion sei sie auf einem guten Weg. Sie biete einen ansprechenden Mix aus Information und Lesestoff, zeigte sich auch sein Euerdorfer Amtskollege Reinhard Hallhuber (CSU) angetan.
Dankbar wurde der Wandel auch hinsichtlich der Präsenz in neuen Medien entgegen genommen.Ewald Schlereth (Wählergemeinschaft Schlimpfhof), 3. Bürgermeister des Marktes Oberthulba, würdigte den Internet-Auftritt der Saale-Zeitung unter www.infranken.de als Bereicherung. Interessiert zeigten sich viele Besucher auch über die Möglichkeit der E-Paper-Nutzung. Der ebenfalls neue facebook-Auftritt www.facebook.com/saalezeitung soll den Dialog vor allem mit jüngeren Lesern fördern. Hier sind Links zu einzelnen Artikeln zu finden. Die Redaktion gibt aber immer wieder auch ganz persönliche Einblicke in ihre Arbeit oder ruft zu Diskussionen auf.
Viele Leser zeigten sich erfreut über die Themenvielfalt in der Zeitung und die ansprechende Aufmachung. Auch die optische Gliederung etwa durch Zitate fand Lob. Manch einer freilich hätte sich einen noch umfangreicheren Lokalteil gewünscht, und auch der Hinweis auf Fehler fand seine Adressaten. Die Wieder-Einführung einer Korrektur hat bereits zu einer Verbesserung beigetragen.
Bürgermeister Hart erneuerte sein positives Gesamtbild von der Zeitung. "Man kann es nie allen Recht machen. Aber das müsse man auch gar nicht." Wichtig sei die grundsolide journalistische Arbeit - und die sei hier gewährleistet. jüb