Eine aufregende Zeit geht für alle bayerischen Realschüler der 10. Klasse zu Ende. Vergangene Woche hatten die Schüler ihre Abschlussarbeiten in Deutsch, Französisch, Englisch oder einer anderen Fremdsprache. Diese Woche standen Mathematik, BWL, Physik, Kunst, Ernährung und Gesundheit, Sozialwesen, Sport und Musik auf dem Plan.

"Die Schüler sind hervorragend vorbereitet", sagt Schulleiter Michael Kreil von der Staatliche Realschule Bad Brückenau. Die 10. Klassen waren die ersten Schüler, die seit den Osterferien wieder im Schulgebäude waren, um mit der Vorbereitung auf den Abschluss fortzufahren.

Kerstin Dietz, 1. Vorsitzende des Elternbeirats, äußert sich zufrieden. Sie habe von keinem Zehntklässler gehört, der sich schlecht vorbereitet gefühlt habe. Allerdings habe die Corona-bedingte Verschiebung der Arbeiten bei dem ein oder anderen Schüler dazu geführt, die Prüfung locker zu nehmen. Da sei teilweise "der Schlendrian reingekommen", sagt sie.

Riesenaufwand

Die Organisation der Abschlussprüfungen sei dieses Jahr deutlich komplizierter gewesen als in Vorjahren, berichtet Kreil. "Es ist ein riesiger Planungsaufwand." Jede Klasse ist in zwei Gruppen unterteilt, deshalb brauchte es für die Aufsicht deutlich mehr Lehrer.