Elektroautos haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Doch immer wieder gibt es Beschwerden über zu wenige Ladesäulen. Zwar laden die meisten der E-Autobesitzer ihr Fahrzeug zu Hause, aber für unterwegs sind die Ladesäulen sinnvoll. Wie hat sich der Landkreis bisher dahingehend entwickelt?

Auf der nebenstehenden Karte eingezeichnet sind zum einen öffentliche Parkplätze, bei denen die Säulen meist von den Stadtwerken betrieben werden. Daneben gibt es Parkplätze von Hotels, Restaurants oder Läden mit Strom. Außerdem bieten viele Privatpersonen Ladepunkte an. Bei manchen müssen die Nutzer sich anmelden, weitere sind für Nutzer eines bestimmten Anbieters kostenfrei, bei anderen ist das Laden gegen Spende möglich. Den Überblick zu behalten, ist also schwer.

Ladesäulenkarten

Auf der Seite www.goingelectric.de/stromtankstellen findet sich die Open Street Map, in der Nutzer Ladepunkte sowohl einsehen, als auch eintragen können. Auf der Seite ladeatlas.elektromobilitaet-bayern.de gibt es den Ladeatlas Bayern, der in der Hand der Bayerische Staatsregierung liegt und ebenfalls Ladepunkte zeigt.

Lena Pfister, Pressesprecherin des Landratsamtes Bad Kissingen erklärt dazu, dass nicht alle Ladesäulen auf allen Karten zu finden seien. Denn erst mit der Ladesäulenverordnung vom 17. März 2016 mussten Privatpersonen wie Unternehmen ihre errichteten Säulen bei der Bundesnetzagentur melden.