Ihre Schalen seien zudem ein Zeichen von Wachstum und Entwicklung.

Plasma-Schneide-Verfahren


Die ersten Entwürfe entstanden bereits 2010 bei den ersten Planungen für "Terra Triassica". Sie waren die Grundlage für die spätere grafische Bearbeitung. Die Skulptur selbst wurde im Plasma-Schneide-Verfahren hergestellt. Eine Hartfaserplatte diente dabei als Schablone, an deren Konturen der Brenner entlang geführt wurde.
"Entwurf und Herstellung der Schablone sind der eigentliche künstlerische Gestaltungsprozess. Danach folgt die technische Umsetzung in der Schlosserei", erläuterte Helmut Droll. In der Schlosserei wurden die Einzelteile geschnitten und an die Rohre geschweißt. Durch die Bearbeitung der Schnittstellen, der Kanten und durch die Bürstung erhielt die Skulptur ihr endgültiges Erscheinungsbild.
"In der Malerei würde man sagen, man kann Lichter setzen. Damit wird der flachen Oberfläche Leben eingehaucht, sie wirkt dann bei verschiedenem Lichteinfall bisweilen sogar fast räumlich", führte der Künstler weiter aus.
Das Aufstellen erfolgte durch das Straßenbauamt, nachdem die nötigen Fundamente fertig gestellt waren. "Ich freue mich, dass wir den Ceratiten jetzt endlich aufstellen konnten", bekräftigte 2. Bürgermeisterin Patricia Schießer
Das Herzstück des Projekts, das Museum im alten Forsthaus mit der einzigartigen paläontologischen Sammlung aus der Mainfränkischen Trias, wird am 4. Mai 2013 eröffnet. Dann können auch die Originale der Ceratiten bewundert werden - zwar etwas kleiner als das Kunstwerk, aber ebenso beeindruckend.