"Besonders ärgerlich ist der Aspekt, dass dieses wichtige Projekt, das mit europäischen und nationalen Mitteln gefördert wird, für die Region ungemein wichtig ist, was auch das Landratsamt bekräftigt hat", betonte Schießer.
Doch leider seien alle Argumente kategorisch abgelehnt worden, so dass ein Ausweichplatz habe gesucht werden müssen. "Ich hoffe trotzdem, dass dieses Kunstobjekt von vielen wahrgenommen und dem faszinierenden und auch in unserer Region einzigartigen Projekt ´Terra Triassica´ zugeordnet wird", erklärte die 2. Bürgermeisterin.
Helmut Droll wählte für seine Skulptur eine in dieser Gegend oft vorkommende Ceratitenart, den "Ceratites nodosus", auch knotiges Ammonshorn genannt. "Es wurde ein Symbol gesucht, das Wiedererkennung und Assoziation befördert. Mein Entwurf fand die Zustimmung der verantwortlichen Gremien", erklärte der Künstler. Die graphisch vereinfachte Darstellung des Ceratiten findet sich nun auch auf den Beschilderungen der beiden Wanderwege.
Auch künstlerische Kriterien spielten bei der Auswahl eine Rolle. "Ceratiten zeigen durch ihren spiraligen Aufbau mit zentralem Ursprung eine geschlossene Form mit interessanter graphischer Struktur. Sie sind, im Gegensatz zu Schneckenhäusern, spiegelsymmetrisch", erläuterte Droll.