Schon eingangs begrüßte Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) Bayerns
Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) mit den Worten "Willkommen in Ihrer Projektstadt, die für Sie wie maßgeschneidert ist". Blankenburg sprach damit die Kampagne "ganz jung. ganz alt. ganz ohr" an, die das Ministerium 2008 ins Leben rief und bei der Bad Kissingen seit 2009 als Partner dabei ist. Kay Blankenburg wies ferner darauf hin, dass Bad Kissingen für alle Generationen offen sein will und den Zusammenhalt von Jung und Alt besonders fördert. Aus diesem Grund habe sich die Stadt dieser Kampagne angeschlossen und nun das "Fest der Generationen" im Tattersall veranstaltet.
Als bayernweites Vorbild für die Generationenarbeit stellte Sozialministerin Haderthauer die Stadt Bad Kissingen heraus und betonte "der Zusammenhalt der Generationen ist ein hoher Wert in einer älter werdenden Gesellschaft. In unseren Familien erleben wir tagtäglich, was es heißt, wenn Generationen sich austauschen und beistehen. Diese Strukturen müssen wir über die Familien hinaus in der Gesellschaft fest verankern. Wir müssen junge und ältere Menschen zusammenbringen und ihnen Gelegenheiten geben, sich gegenseitig zu bereichern." Bad Kissingen sei hierbei ein bayernweites Vorbild.
Schon die Wahl der beiden Moderatoren, Hans-Peter Kreutzberg (Seniorenbeirat) und David Rybak (Stadtjugendarbeit) zeigte die Zusammenarbeit von Jung und Alt zumindest bei dieser Veranstaltung, bei der Gesang und Tanz im Vordergrund standen. Nicht fehlen durften die "uniformierten Botschafter Bad Kissingens", das Jugendmusikkoprs mit ihrem Leiter Bernd Hammer, die die Ministerin musikalisch in den Saal begleiteten.
Zwischen den Reden von Oberbürgermeister und der Ministerin die Vorträge: Der Sinnbergkindergarten mit Liedern, die Hennebergschule mit Tänzen und der Garitzer Kindergarten "Am See" mit Gesang, wobei die Garitzer als Überraschungsgast Michl Müller mitgebracht hatten. Der Göritzer Dreggsagg sang gemeinsam mit den Kleinen das Lied "Am See steht ein Haus".
Schließlich war die Bühne frei für die Senioreninitiative "Mach mit", die gemeinsam mit den Kindern der Sinnberg-Grundschule einen Auftritt vorbereitet hatte. Nach dem "Soul-Cafe", der Schulband der Staatlichen Realschule, dann der Ukrainische Chor der hier lebenden Spätaussiedler, sowie die Musikgruppen der Kliegl-Mittelschule und die Big-Band des Jack-Steinberger-Gymnasiums.
Alles in allem ein gut dreistündiges Programm, das bei allen gut ankam, und vor allem zeigte, dass selbst bei suboptimalem Wetter in Bad Kissingen Großeltern und Enkel gemeinsam etwas erleben können, denn neben der Musik war in einem Nebenraum auch Gelegenheit zum Spielen, Malen und Schminken für die Kleinsten.