Anträge zur Verbesserung der innerörtlichen Verkehrssicherheit standen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats auf der Tagesordnung. Christian Höfler, der Fraktionsvorsitzende der Wählergemeinschaft Bürgerblock hatte zuerst beantragt, im Bereich der Wurmerichstraße an mehreren Abschnitten die bisher zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf 30 km/h zu reduzieren.

Er plädierte zum einen dafür, den Bereich von der Einmündung der Neubaustraße bis zur Einfahrt beziehungsweise Ausfahrt der neuen Parkplätze am Friedhof auf Tempo 30 zu reduzieren und schlug die gleiche Reduzierung für den Bereich der Zufahrten zum Sportplatz und zum Schützenhaus vor.
In der Nähe des Kindergartens sollte ein weiteres, gelbes Schild mit der Aufschrift "Freiwillig 30 wegen uns" die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren.


Klare Mehrheit

In der Diskussion ergab sich dann eine geänderte Beschlussvorlage. Volker Schäfer (SPD) stellte den Antrag, dass für die gesamte Wurmerichstraße, von der Einmündung in die B 287 bis zum Schützenhaus, Tempo 30 gelten solle. Mit 12 gegen 4 Stimmen ergab sich eine klare Mehrheit dafür. Ab dem Schützenhaus in Richtung Naturfriedhof, soll künftig die Höchstgeschwindigkeit 60 km/h betragen. Diesem Vorschlag stimmten 14 Räte zu; zwei waren dagegen.
Zwei gelbe Hinweisschilder "Freiwillig 30 wegen uns" wurden für den Bereich des Kindergartens mit 11 gegen 5 Stimmen befürwortet, obwohl sie keine verkehrsrechtlichen Auswirkungen haben.
Zustimmung fand auch ein Antrag eines Anwohners am Riedweg, ein Schild, das den Beginn einer Tempo-30-Zone anzeigt, um 30 Meter zurückzuversetzen, um die Geschwindigkeit zu reduzieren.