Auf der diesjährigen Dreitageswanderung des Rhönklub-Zweigvereins Burkardroth lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichermaßen die landschaftlichen, sowie die gastronomischen Reize der Fränkischen Schweiz kennen.
Es machten sich zwei motivierte Wandergruppen jeweils aus Burkardroth und Würzburg per Bahn auf den Weg nach Buttenheim.

Eine kleine Kostprobe des herrlichen Bieres wurde bei der Löwenbräu-Gaststätte genommen, ehe die erste Etappe nach Weigelshofen führte. Zum Mittagessen stärkte man sich im Gasthaus Pfister (Biobrauerei) mit leckerem Karpfen oder mit einem würzigen Schnitzel. Die Wandergruppe bewältigte anschließend eine längere Etappe durch die hügelige Landschaft der fränkischen Schweiz, durch Wälder und über Bergkuppen. Über Weilersbach gelangte man schließlich an den Fuß des Walberla, des Hausbergs der Franken. Der äußerst anstrengende, weil steile Aufstieg zum Walberla wurde belohnt mit einer im Abendlicht bezaubernden fast magischen Atmosphäre und einem weiten Blick über die darunterliegenden Dörfer, Wiesen und Felder.
Die Wandergruppe freute sich schließlich über die Ankunft in Schlaifhausen, wo man nach einem gemütlichen Abend im Gasthaus Kroder, ermüdet in ein Schlaflagerbeziehungsweise in ein Hotelbett sank.
Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe auf Richtung Leutenbach. Weiter ging es über Hetzelsdorf, Unterzaunsbach bis nach Morschreuth.
An jedem Ort konnte man ein frisch gezapftes, von den Braumeistern der Kleinbrauereien selbst gebrautes Bier kosten. Hier wurde jedem deutlich, warum Franken die höchste Brauereidichte der Welt hat. Stets kam man in Kontakt mit den Einheimischen, oder verweilte und genoss die herrliche Landschaft. Im Gasthaus Roppelt freute man sich am Abend auf ein wohlschmeckendes Schäuferla, einen zünftigen Sauerbraten oder einfach auf ein Seidla Bier.
Am dritten Tag marschierte die Wandergruppe entlang der Wiesent zur Sachsenmühle in Leutzdorf, weiter über die Behringersmühle bis zum Forsthaus Schweigelberg. Dort genoss man in einem liebevoll gestalteten Ambiente ein letztes Mal die oberfränkische Kochkunst, ehe ein Taxi die Teilnehmer zurück nach Forchheim chauffierte.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig auch im Folgejahr wieder eine gemeinsame Wanderung zu planen und durchzuführen. Ein besonderer Dank ging an den Organisator und Wanderführer Ulrich Müller aus Würzburg. Heidrun Zink