Was sich da nach den trockenen Akkordschlägen und einem geheimnisvollen Beginn entwickelte, war ein druckvolles, höchst spannendes Musizieren, das den Zuhörer nie in das gedankliche Abschweifen entließ. Schon die physische Leistung, mit der das Orchester musizierte, war höchst beachtlich, weil die Kondition bis zum Schluss reichte. Denn Honeck ließ seiner Truppe zwischen den beiden rasanten letzten Sätzen gerade Zeit zum Einatmen.