Die Ausstellung wurde am 16. September von der Würzburger Universitätsprofessor Dr. Wolfgang Riedel, der mit dem Kunstmaler gut bekannt war, eröffnet und schließt am 19. Oktober. Robert Kirchner war der Sohn des Bildhauers Josef Kirchner II, geboren in Aschach, der am südlichen Ortsrand von Hausen sich 1928 in der Nähe der Unteren Saline am "Küttlersrain" ein stattliches Haus mit Werkstatt errichtet hatte, wo er wie sein Vater Möbel baute und bekannte
Schnitzwerke, vor allem von Riemenschneider, kopierte.

Von dem stattlichen Anwesen steht heute nur noch das Wohnhaus, der Ausstellungspavillon fiel 1969/70 dem Bau des Nordrings zum Opfer.

Sein ältester Sohn Robert verstarb 1937, der nachgeborene Sohn Robert hat zwar anfangs in der Werkstatt gelernt und 1956 den Besuch des Bad Kissinger Gymnasiums abgebrochen. Er studierte Kunst und war ab 1962 als freischaffender Künstler und international gesuchter Steindrucker tätig. Nebenbei züchtete er auch mit Erfolg Pferde. Sein Schwerpunkt lag bei der Malerei, der die Ausstellung in Würzburg gewidmet ist.