Für die herausragende Sanierung und Revitalisierung denkmalgeschützter und ortsbildprägender Gebäude hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner 13 private, gemeinnützige und kommunale Bauherren aus ganz Bayern mit Staatspreisen ausgezeichnet, darunter auch das Gemeindehaus in Hassenbach.
Mit dem Umbau und der Nutzung als Gemeinschaftshaus und Heimatmuseum konnte das abbruchgefährdete Baudenkmal langfristig gesichert werden. Mit dem neu gestalteten Außenbereich in dem gegenüberliegenden Dorfplatz ist das mehr als 200 Jahre alte Gebäude zum strahlenden Mittelpunkt im Ortskern von Hassenbach geworden, hieß es in der Begründung der Jury. Die Maßnahme diene als Vorbild für viele weitere Sanierungen.


Engagement gewürdigt

"Mit außerordentlichem Engagement und viel Mut haben Sie als Bauherren dafür gesorgt, dass für Ortsbild und Baukultur charakteristische Gebäude erhalten und zeitgerecht genutzt werden", sagte der Minister bei dem Festakt in der Münchner Residenz, und: "Sie haben moderne Wohnverhältnisse und zeitgemäße Nutzungskonzepte geschaffen und damit alten Gebäuden neues Leben eingehaucht." Die Preisträger haben damit laut Brunner einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Attraktivität, der Vitalität und der regionalen Identität der Dörfer geleistet.
Der Staatspreis "Dorferneuerung und Baukultur" ist mit jeweils 2000 Euro dotiert. Die Sieger waren von einer Fachjury aus fast 2000 Projekten ausgewählt worden, die in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen der Dorferneuerung mit mehr als 21 Millionen Euro bezuschusst wurden.