Trimberg
Erleuchtung

Spontane Idee bereichert Trimberg

Kein Gottesdienst, also auch kein Adventskranz in der Kirche? Das gefiel Messner Alfred Dillinger nicht. Er ließ sich etwas einfallen und fand in Trimberg Helfer.
Mit einigen Unterstützern aus dem Ort schuf Messner Alfred Dillinger diese Krippe am Friedhof in Trimberg. Foto: Peter Seufert
Mit einigen Unterstützern aus dem Ort schuf Messner Alfred Dillinger diese Krippe am Friedhof in Trimberg. Foto: Peter Seufert

Eine leuchtende Idee hatte Alfred Dillinger, der Messner der St. Elisabeth-Kirche in Trimberg. Da in der Gottesdienstordnung der Pfarreiengemeinschaft Saalekreuz im Dezember in Trimberg kein Gottesdienst angekündigt ist, war Ortspfarrer Norbert Wahler der Meinung, dass der Messner in der Kirche keinen Adventskranz und keine Weihnachtskrippe aufbauen muss.

Für Alfred Dillinger ist dies in der Weihnachtszeit allerdings nicht nachvollziehbar. Auf dem Heimweg durch den Friedhof fiel ihm das leere Wasserbecken ins Auge. Die Arbeiter des Gemeindebauhofs stellen jedes Jahr in der Frostperiode das Wasser ab, um Frostschäden vorzubeugen. Da hatte Alfred Dillinger eine Idee: " Man könnte doch die Mauernische nutzen und darin eine Weihnachtskrippe einrichten, da nun ja jeder Friedhofsbesucher kein Wasser holen kann."

Gedacht, getan ließ der Messner nun seine Kontakte spielen. Gaby Mack besorgte die Muster für die Krippenfiguren, die Ingrid Dillinger aussägte und Gaby Mack verschönte. Florian Schuhmann lieferte die Bodenplatte, Willy Pfannes einen Christbaum und Wedel. Reinhard Kippes und Alfred Dillinger bauten noch den Stall und errichteten das Dach - fertig war die "Outdoor Krippe", ein Schmuckstück für die Trimberger.

Alfred Dillinger möchte noch darauf hinweisen, dass das Friedenslicht aus Betlehem über Pfadfinder nach Hammelburg gebracht wurde und er es nach Trimberg bringt, wo die Ortsbewohner dann ihre Kerzen anzünden können.