Nachdem der Bayerische Ministerrat auf der Grundlage der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung seit dem 8. Juni wieder den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Freien mit bis zu 20 Personen erlaubt hat, konnte unter der Einhaltung des Hygienekonzeptes und der Abstandsregeln auch in diesem Jahr das traditionelles Robin-Hood-Turnier am Bogenplatz ausgetragen werden.

Teilgenommen haben ausschließlich aktive Schützen der Bogenabteilung. Auf das sonst übliche Rahmenprogramm mit Zuschauern und Gästen verzichteten die Verantwortlichen. Erstmals haben in diesem Jahr die Organisation der Veranstaltung Ingo Linke und Kai Wengler übernommen.

Bei regnerischem Wetter mussten alle Bogenschützen mit dem gleichen, vom Verein zur Verfügung gestellten, Langbogen versuchen, die Scheibenmitte zu treffen. Nach neun Probeschüssen erfolgten drei Wertungsschüsse, von denen der beste zählte.

Aus dem Wettkampf ging Michael Wahler mit einer Abweichung von 93 Millimeter zur Scheibenmitte als "Robin Hood" hervor. Ein Vereinstitel, der ihm nach zwölf Jahren Mitgliedschaft noch fehlte.

"Little John" wurde Kai Wengler (- 111 mm), und "Bruder Tuck" ist Jochen Hartmann (- 114 mm). Kai Wengler