Zur Mitgliederversammlung ging Feuerwehrvorsitzender Detlef Heim auf die Jugendarbeit ein. "Nach 20 Jahren erfolgreicher Jugendarbeit gibt es ab im Jahr 2019 keine Jugendwehr mehr!" Heim weiter "Der Anteil derjenigen, die seit 20 Jahren aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr gewechselt sind, ist ein Beleg für die gute Jugendarbeit, die in Pfaffenhausen geleistet wird." Heim weiter: "Wir haben alleine 21 junge Menschen unter 26 Jahre in der aktiven Wehr, das entspricht 45,65 Prozent der gesamten aktiven Mitglieder." Er bedankte sich bei allen Jugendwarten, die seit der Wiedergründung im Jahr 1998, Verantwortung übernommen haben: Anton Böhm, Bernd Behrend, Peter Kress, Kurt Tumpach, Daniel Böhm, Manfred Brönner und aktuell bei Jonas Heim und seinem Stellvertreter Julius Günther. Im 1. Quartal soll über eine Kinderwehr beraten werden und zeitnah gegründet werden.

Jugendsprecherin Anna Neder ergänzte, dass ein Jugendaktionstag im Juli mit mehr als 50 Kindern am Saalestand in Pfaffenhausen stattfand sowie das traditionelle Winterfeuer mit Einsammlung der Christbäume am Sportplatz.

Heim erinnerte in seinem Rückblick unter anderem an den Florianstag, den Besuch und Beteiligung zum 160-jährigen Feuerwehrfest der Hammelburger Wehr. Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie und korrekte Kassenführung. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Kommandant Edgar Sitzmann berichtete von den Einsätzen und Sicherheitswachen. Er sprach auch die Großübung "Feldscheune" an, die an der Lageralle von Walter Oschmann stattfand, und dass die Pfaffenhäuser als ersteintreffende Wehr stark gefordert wurden. Hier kamen unter anderem die Wasserwacht mit Taucher, die Bergrettung mit einer Drohne zum Einsatz sowie die Bergung eines verunglückten Autos aus der Saale. Eine erfolgreiche Leistungsprüfung "Wasser" wurde an der Saale durchgeführt. Sitzmann freute sich über die Neuaufnahme von Martin Sell, der mit Handschlag in die aktive Wehr aufgenommen wurde. Bürgermeister Armin Warmuth ging auf die junge und aktive Feuerwehr ein. Er sei sich der Problematik bewusst, dass die Jugendfeuerwehr keine Mitglieder mehr hat. Es sei nicht selbstverständlich, sich rund um die Uhr, auch sonn- und feiertags der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Um dies zu würdigen, stelle die Stadt natürlich die nötige Ausstattung bereit. Mit dem Feuerwehrbedarfsplan sei der Grundstein für eine mittel- und langfristig gute und vor allem standardisierte Ausstattung der Feuerwehren gestartet. Für Pfaffenhausen stehe ein neues Fahrzeug "TSF" auf dem Plan.

Kreisbrandmeister Elmar Eisenmann hofft ebenso, dass die neue Ausstattung die Feuerwehr möglicherweise auch attraktiver für neue Mitglieder machen wird. Er wies auf die Rauchmelderpflicht hin und warnte die Anwesenden vor falschen Kontrolleuren. Nur im Schadensfall würde im Interesse der Versicherung die Rauchmelderpflicht überprüft. red