Vereinbarung notwendig

Auch Rüdiger Köhler, der beim Staatlichen Bauamt für den Landkreis Bad Kissingen zuständige Abteilungsleiter, bestätigt, "dass mit der Autobahndirektion grundsätzliches Einvernehmen erzielt wurde". Und weiter: "Als nächster Schritt sind die Planungen entsprechend zu verfeinern und dann ist die Vereinbarung auf Basis der dann weitestgehend fertiggestellten Planung abzuschließen." Die Autobahndirektion (ABD) Nordbayern selbst äußert sich nur allgemein: "Die Umplanung der westlichen Rampe der Anschlussstelle Hammelburg an der A 7 zu einem Kreisverkehrsplatz (...) wird von der ABD Nordbayern insbesondere im Hinblick auf die Belange der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit geprüft", teilt die Pressestelle auf Nachfrage mit. Derzeit werde ein Vorentwurf erstellt. Noch nicht festgelegt ist auch, wie die Gesamtkosten für Kreisel und Anschlüsse auf Landkreis, Staatliches Bauamt und ABD aufgeteilt werden: "Eine Vereinbarung liegt im Entwurf vor", heißt es dazu aus Nürnberg.

"Weil die Kreisstraße über eine längere Strecke verlegt werden muss, hat der Landkreis die Federführung übernommen", berichtet der Leiter des Bauamts, Thomas Schoenwald. Als große Herausforderung habe sich herausgestellt, dass die Auf- und die Abfahrt zur Autobahn klar getrennt sein müssen, um falsches Abbiegen und damit Geisterfahrer zu verhindern. Im Gespräch sei auch ein Sichtschutz zwischen den beiden Ästen der Anschluss-Stelle. Andererseits müsse der Kreisel von Bad Kissingen kommend nach der Autobahn-Unterführung rechtzeitig erkennbar sein, obwohl er jetzt nicht mehr in der Sichtachse liegt. "Viele Details sind noch nicht geklärt", kommentiert Schoenwald deshalb die weitere Planung. Auch der genau Radius muss noch festgelegt werden. Das Staatliche Bauamt hatte zunächst einen Kreisel mit 68 Metern Durchmesser geplant, der Landkreis wird voraussichtlich eine kleinere Lösung vorschlagen.