Umwelt- und Naturschutz sind nicht nur Themen für die Erwachsenen Schon frühzeitig können sich auch die Kinder Gedanken machen über den Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt sowie Probleme rund um die Müllentsorgung. Die Kindertagesstätte Thulba hat sich dafür einiges einfallen lassen. So habe man sich neben der Begleitung der anvertrauten Kinder auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben insbesondere den Umwelt- und Naturschutzgedanken auf die Fahne geschrieben. "Wir sind eine Wasser-Kita", sagte Leiterin Birgit Armbruster. Was das heißt, wurde auch bei einem Termin mit dem AELF. Bernhard Zürner, Michael Sautter und Michael Schneider (alle AELF) deutlich.

Umweltschutz von Kindesbeinen an

Um Wissen rund um den Naturschutz zu vermitteln, hatten die Vertreter des AELF ein Insektenhotel mitgebracht. Die futuristisch anmutenden Eichen-Stelen hätte man schon im Amt in Bad Neustadt oder auch in Bischofsheim aufgestellt. Für diese Kindertagesstätte finde man sie sehr passend, hatte man doch einige mehr angefertigt, machte Bernhard Zürner deutlich. Umweltschutz müsse nicht immer viel kosten. Die Kinder würden hier gut vorbereitet, und es sei eine gute Investition in die Zukunft.

Mit Blumenwiesen und Steinen

Daneben plane man noch einen Naturpfad mit Blumenwiese und Steinen, informierte Armbruster. Auch die Eltern seien hier aufgeschlossen. Man habe sich ein Hochbeet gewünscht, und prompt sei eines gebaut worden, freute sie sich. Zum Thema Wasser hätten Erzieherinnen schon einige Fortbildungen besucht, aktuell laufe die Weiterbildung nur online. Zum Weltwassertag mit dem Motto "Wasser wertschätzen" hatte man zum ersten Mal das Wasser in der Wasserlandschaft auf dem Außengelände in Betrieb genommen. Zum anderen hätte es Aktionen gegeben, die man natürlich stetig fortsetze.

Kinder sollen Lebensräume um die Thulba kennenlernen

Mit den großen Kindern erforschen die Betreuerinnen die Thulba von der Quelle bis zur Mündung. Verschiedene Fragen wie: "Was wächst in und an der Thulba?" oder "Was lebt in der Thulba?" versucht man, gemeinsam mit den Kindern zu erforschen. In Zukunft könnte noch das Thema Biber dazu kommen. Auch Müll sei den Kleinen bereits aufgefallen. So habe man einen Mopedreifen und alte Gummistiefel am Wasser gefunden. Zu den Exkursionsgewässern gehören auch Saale und Mühlbach.

Freude am kühlen Nass

War es an der Wasserlandschaft am Weltwassertag noch etwas kalt, so sieht man den Kleinen nur zwei Tage später bei steigenden Temperaturen die Freude am Spielen richtig an. Da wird das Wasser aufgestaut und mit allen möglichen Gefäßen Wasser geschöpft und verspritzt. Auf dass der Sommer komme und Corona verschwinde.