Die große Überraschung lieferte heuer allerdings ein Jugendlicher, der gleich zwei Titel einheimste. Daniel Eppler ist neuer Jugendkönig der Kleinkaliberschützen. Zudem holte er den Titel des "Robin Hood" der Jugend der Bogenabteilung.

"Ich glaube, das war eher Glück"

"Eigentlich bin ich Bogenschütze. Bei den jugendlichen Gewehrschützen habe ich nur mitgeschossen, weil es zu wenige waren", sagte der 15-Jährige. Ohne regelmäßiges Training beim Kleinkaliberschießen wurde er schon zweimal Ritter in der Gewehrgilde und diesmal Jugend-Schützenkönig.
"Ich glaube, das war eher Glück", meinte der Realschüler, dem jetzt gleich vier Gefährten zur Seite stehen: bei den Gewehrschützen Linus Rieß und Sarah Eppler sowie bei den Bogenschützen Dominik Weisenseel und Hans Uhlmann. Auf die Frage, wofür er sich entscheidet, sagte Daniel: "Ich bleibe bei den Bogenschützen, denn ich bin lieber in der Natur."
Bei den erwachsenen Bogenschützen schnappte sich Magnus Seemann den Titel des "Robin Hood". Karl Staat ist "Little John", und Andreas Uhlmann, neuer Feld- und Jagdbogenreferent, wurde "Bruder Tuck".
Beim Pistolen-Pokalschießen sahnte erneut Detlef Eigen ab. Er holte sich den Wanderpokal "Auflage" vor Friedrich Schellenberger und Wolfgang Sommerfeld sowie den Wanderpokal in der Teiler-Wertung vor Heinz Frötschner, Schellenberger und Sommerfeld. Den Wanderpreis Sportpistole musste der "Pistolero" dem Vereinskameraden Frötschner überlassen. Hier belegte Eigen den 2. Rang vor Ilje Moldor. Beim Luftgewehr-Wanderpokal "Auflage" setzte sich Schützenmeister Schellenberger vor Michael Krause und Hildegard Sommerfeld durch.
Dem Traditionswettbewerb überbrachte Zweiter Bürgermeister Reimar Glückler Grüße und Dank der Stadt. Zudem lobte er die Ausrichtung des 50. Turniers "Wilde Sau", das viele Sportler anlockte und für Hammelburg eine gute Werbung war. "Die Schützengesellschaft ist eines unserer wichtigsten Aushängeschilder", unterstrich Reimar Glückler. heg